Problempferdetraining
Ursachen verstehen — individuelle Lösungen finden
Es gibt keine „bösen" Pferde
Wenn ein Pferd steigt, schlägt, nicht stehen bleibt, durchgeht oder sich nicht anfassen lässt, hat das immer einen Grund. Pferde zeigen unerwünschtes Verhalten nicht aus Bosheit — sondern weil sie Angst haben, überfordert sind, Schmerzen haben oder nie gelernt haben, was von ihnen erwartet wird.
Mein Ansatz: Zuerst verstehen, dann handeln. Bevor ich trainiere, analysiere ich die Situation — das Verhalten, die Haltung, die Geschichte des Pferdes und die Mensch-Pferd-Beziehung.
Häufige Probleme, mit denen Besitzer zu mir kommen
- Pferd lässt sich nicht verladen oder einfangen
- Steigen, Schlagen oder Beißen
- Durchgehen unter dem Reiter
- Extreme Schreckhaftigkeit
- Nicht stehen bleiben können
- Aggressives Verhalten gegenüber Menschen oder anderen Pferden
- Verweigerung beim Hufschmied oder Tierarzt
- Pferd wurde als „brav" verkauft, zeigt aber ganz anderes Verhalten
Wie ich mit Problempferden arbeite
Ich beginne immer bei den Grundlagen. Oft zeigt sich, dass das Pferd grundlegende Dinge nie richtig gelernt hat — entspanntes Führen, ruhig Stehen, Grenzen akzeptieren. Von dort aus arbeiten wir uns Schritt für Schritt vor.
Ich arbeite konsequent, aber immer fair zum Pferd. Kein Pferd wird bestraft. Stattdessen lernt es durch klare Kommunikation und positive Erfahrungen, dass Zusammenarbeit mit dem Menschen etwas Gutes ist.
Besitzer lernen mit
Das Wichtigste an meiner Arbeit ist, dass die Ergebnisse bestehen bleiben — auch ohne mich. Deshalb beziehe ich dich als Besitzer immer mit ein. Du lernst, wie du mit deinem Pferd umgehen kannst, damit es sich langfristig sicher und verstanden fühlt.
Ich erlebte in meinen Pferdejahren viele verzweifelte Besitzer — meistens lag es daran, dass ihnen „brave" Pferde versprochen wurden, diese aber eher verstört waren als zuverlässig. So begann ich, Pferde wieder zu „resozialisieren".