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Was ist Gelassenheitstraining?

Gelassenheitstraining ist ein systematischer Ansatz, um Pferden beizubringen, neue und unbekannte Situationen ruhig und sicher einzuschätzen. Durch gezielte Desensibilisierung lernt dein Pferd, dass von vermeintlich bedrohlichen Reizen keine Gefahr ausgeht.

Ein gelassenes Pferd ist nicht nur sicherer im Umgang — es ist auch ein zufriedeneres Pferd. Gelassenheit bedeutet Vertrauen: Vertrauen in sich selbst, in die Umgebung und in seinen Menschen.

Typische Themen im Gelassenheitstraining

  • Schreckhaftigkeit bei Geräuschen, Gegenständen oder Bewegungen
  • Nervosität beim Spazierengehen oder auf der Straße
  • Panisches Verhalten bei Wind, Regen oder unbekannten Situationen
  • Unruhe am Putzplatz oder beim Hufschmied
  • Angst vor bestimmten Orten oder Objekten

Wie ich arbeite

Ich arbeite mit einer Kombination aus systematischer Desensibilisierung und positiver Verstärkung. Das bedeutet: Dein Pferd wird schrittweise an Reize herangeführt — in einem Tempo, das es nicht überfordert.

Jede Trainingseinheit beginnt dort, wo das Pferd sich wohlfühlt. Von dort aus erweitern wir behutsam den Horizont. Das Pferd soll lernen, dass es selbst entscheiden darf, wie nah es an etwas Neues herangeht — und dass Ruhe belohnt wird.

Meine Geschichte mit dem Gelassenheitstraining

Mein eigener Traber Surgy Venus war ein „Nerverl" — hysterisch, schreckhaft, beim Hufschmied kaum händelbar. Durch intensive, geduldige Gelassenheitsarbeit wurde er zu einem entspannten Partner. Diese Erfahrung hat mich geprägt und ist der Grundstein meiner heutigen Arbeit.

Mit sehr viel Geduld, Liebe und intensivem Training hatte ich tatsächlich ein entspanntes Pferd. Er hatte noch immer seine Eigenarten, aber er war im Gegensatz zu früher immer händelbar.