Longieren & Reiten
Korrekte Arbeit an der Longe — feines Reiten im Sattel
Longieren — mehr als nur im Kreis laufen
Korrektes Longieren ist eine Kunst, die oft unterschätzt wird. Es geht nicht darum, das Pferd einfach im Kreis laufen zu lassen — sondern um gezielte Gymnastizierung, Balance und Kommunikation über Körpersprache und Hilfengebung.
An der Longe kann ich sehen, wie das Pferd sich bewegt, wo es Spannungen hat und wie es auf feine Signale reagiert. Es ist ein wertvolles Werkzeug, um Pferde körperlich und mental zu fördern.
Was wir beim Longieren erarbeiten
- Korrekte Stellung und Biegung
- Taktsicheres Gehen in allen Gangarten
- Übergänge und Tempowechsel
- Losgelassenheit und Entspannung
- Reaktion auf feine Körpersprachensignale
- Vorbereitung auf die Arbeit unter dem Sattel
Reiten — auf dem Fundament aufbauen
Das Reiten baut auf der Bodenarbeit und dem Longieren auf. Wenn die Kommunikation vom Boden aus funktioniert, überträgt sich das auch in den Sattel.
Mein Fokus liegt auf einem entspannten, harmonischen Reiten. Nicht Perfektion ist das Ziel, sondern eine feine Verständigung zwischen Reiter und Pferd. Das Pferd soll gerne mitarbeiten — nicht aus Gehorsam, sondern aus Vertrauen.
Für wen ist dieses Training geeignet?
- Pferde, die sich an der Longe wehren oder nicht reagieren
- Pferde, die unter dem Sattel angespannt oder unruhig sind
- Reiter, die ihre Kommunikation mit dem Pferd verbessern möchten
- Jungpferde, die an Longe und Sattel herangeführt werden
- Pferde nach längerer Pause (Rehapferde)
Vom korrekten Longieren bis zum entspannten Reiten — Schritt für Schritt zu einer feinen Kommunikation zwischen Mensch und Pferd.